





Frisches Bohrmehl unter Löchern, feine, helle Ränder und erneutes Nachrieseln nach dem Säubern deuten auf Aktivität. Legen Sie Papier unter verdächtige Stellen und kontrollieren Sie nach Tagen erneut. Klopfgeräusche sind selten, aber möglich. Achten Sie auf Lochdurchmesser und Holzart, dokumentieren Sie Beobachtungen mit Fotos. Bei tragenden Schäden frühzeitig Fachleute einbeziehen, um die Statik zu sichern. Oberflächliche Sprays allein helfen selten, da Larven tiefer arbeiten und langfristig weiterfressen können.
Borsalzlösungen dringen gut ein, sind relativ materialschonend und wirken zuverlässig gegen Larven. Injektionsnadeln erreichen tiefe Gänge, begleitend schützt Folienabdeckung vor Verdunstung. Kleinere Objekte lassen sich oftmals sicher frosten: mehrere Tage bei minus achtzehn Grad, danach langsam akklimatisieren. Tragen Sie Handschuhe, Maske und arbeiten Sie gut belüftet. Nach erfolgreicher Behandlung Oberflächen schonend reinigen, porenatmung wiederherstellen und künftige Feuchteprobleme konsequent vermeiden, damit kein erneuter Befall begünstigt wird.