VOCs entweichen aus Farben, Lacken, Klebstoffen, Spanplatten, Schaumstoffen, Dichtstoffen und Reinigern, oft besonders stark in den ersten Wochen. Auch Duftkerzen und Raumdüfte mischen mit. Temperatur und Luftfeuchte beschleunigen Ausgasungen, während schlechte Lüftung Belastungen stauen kann. Wer Materialien kennt, Emissionslabels beachtet und Ausgaszeiten berücksichtigt, entschärft Risiken, bevor Beschwerden wie Kopfschmerz oder Müdigkeit überhaupt auftreten.
Stoß- und Querlüften senken Spitzenbelastungen, doch Timing ist entscheidend. CO2-, Feuchte- und TVOC-Anzeigen helfen, Fenster gezielt zu öffnen. In dicht gedämmten Gebäuden unterstützen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung den Komfort, ohne Energie zu vergeuden. Räume mit Feuchtequellen profitieren von kurzen, intensiven Luftwechseln. Dabei gilt: Möbel nicht direkt vor Lüftungsöffnungen platzieren, damit Strömungen frei wirken können.